Modellfall Fachhochschul-Studiengänge Burgenland
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INSTITUTION Fachhochschulstudiengänge Burgenland Ges.m.b.H
Studiengang Angewandtes Wissensmanagement
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ANSPRECHPERSONEN
Mag. Martina Jelinek
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Prof.(FH) Dr. Dr. Sebastian Eschenbach
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KURZBESCHREIBUNG DES MODELLFALLS
Ausgangslage
Die Grundlage der Lehre im Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Studiengänge Burgenland Ges.m.b.H.bildet ein explizites, personen- und erfahrungsorientiertes didaktische Konzept, das sich anspruchsvolle Vorstellungen aus der Reformpädagogik zum Vorbild nimmt. Es kann als Resultat eines bisher vierjährigen Forschungs- und Entwicklungsprozesses gesehen werden.
8 zentrale und 80 individuelle, miteinander verknüpfte Plattformen von factline unterstützen diesen Prozess. Wir nutzen digitale Medien nicht der Popularität wegen. Sie bilden die notwendige Basis bei der Umsetzung unserer explizit erfahrungs- und personenorientierten, didaktischen Herangehensweise. EPortfolios sind in diesem Sinne keine netten Zusatztools sondern integraler Bestandteil unseres Curriculums.
Unser Verständnis von ePortfolios
Studierende lernen nicht nur an der Hochschule sondern wie alle Personen immer und überall.
Beruf, Privatleben und Studium können unserer Auffassung nach nicht strikt voneinander getrennt werden. Gelernt werden soll das was auch interessant ist. Dies gilt auch beim Aufbau einer individuellen, elektronischen Lernumgebung. Die ePortfolios unserer Studierenden und Lehrenden sind demnach nicht schon im Voraus genormt.
Die Lernenden bestimmen selbst
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wie ihr Tool aussehen soll (individuelle Gestaltung),
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welche Inhalte wichtig sind (individuelle Inhalte),
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wie diese am besten strukturiert werden (individuelle Struktur) und
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wer es in welcher Form nutzen darf (individuelle Verwaltung).
Im Unterricht kann man sich Wissen und bei Bedarf Support zu all diesen Punkten holen.
Die optimale Gestaltung (Webdidaktik) und der Einsatz des Tools (Online Learning) wird im Unterricht gelebt und gelehrt.
Unsere ePortfolios dienen
als Werkzeuge im Unterricht,
als Begleiter individueller und kollaborativer Lernprozesse
und bei Bedarf zu persönlichen Präsentationszwecken (.z.B. im Rahmen von Bewerbungsgesprächen).
Sie stehen den Nutzern auch nach dem Studium weiter zur Verfügung und können somit zukünftig auch die Basis unserer Alumnibetreuung bilden.
Adäquate Beurteilungsformen
Personenzentierte Unterrichtsformen benötigen auch adäquate Beurteilungsformen. Wir sind seit drei Jahren damit beschäftigt unterschiedliche Formen individueller Leistungsbeurteilungen zu entwickeln.
Die Diplomprüfung im Studiengang Angewandtes Wissensmanagement (erstmals im Juni 2007) ist auf Basis der ePortfolios erfolgt.

