Fallstudien
Fallstudie IMC Fachhochschule Krems
Qualitätssicherung im Rahmen der Transformation von Lerninhalten aus der Präsenzlehre in Selbstlernobjekte
Autoren: W. Wagner, W. Behm
Auszug: Diese Fallstudie beschäftigt sich im Rahmen des oben genannten Projektes mit dem Teilbereich der Qualitätsabsicherung während des Transformations-Prozesses von Lerninhalten aus der Präsenzlehre in betreute Selbstlernobjekte und deren Bündelung in ein blended learning Arrangement sowie mit der Eingliederung dieser qualitätssichernden Maßnahmen der Inhaltsentwicklung in das QS (Qualitätsmanagementsystem) der FH Krems. Somit ergeben sich folgende Ziele, die von den qualitätssichernden Maßnahmen bei der Erstellung der Selbstlernobjekte bzw. im Transformationsprozeß verfolgt werden müssen:
1. Die notwendigen pädagogisch-didaktischen Konzepte sind spezifisch auf das Aus- und Weiterbildungsangebot abzustimmen und einzusetzen.
2. Die Relevanz der Inhalte für das Studium aber vor allem die Übertragbarkeit in die berufliche Praxis ist zu sichern.
3. Die Aktualität der Inhalte muss sichergestellt werden.
4. Eine studiengangsübergreifende Anwendbarkeit der Inhalte ist zu gewährleisten.
Um diesen Ansprüchen genügen zu können, wird das Qualitätsmanagement-system in Form eines zweistufigen Systems konzipiert. Im ersten Schritt kommen als Leitlinien für die Umsetzung der Inhalte Pattern zum Einsatz, d.h. es wurde für den Transformationsprozess selbst ein ‚musterbasierter Ansatz’ gewählt. Dadurch wird einerseits der Rahmen vorgegeben, der die struk-turierte und nachvollziehbare Planung ganzer Kurse ermöglicht, andererseits dienen Pattern als Muster-Vorlagen für einzelne Lehreinheiten. Es ergibt sich somit ein System von Vorlagen als Orientierungshilfe für Konzeption und Erstellung neuer Kurse und auch für die Transformation von Inhalten aus der Präsenzlehre in ein Blended Learning Konzept. Durch die Orientierung an Patterns können die Einhaltung der pädagogisch-didaktischen Anforderungen erleichtert und die Praxis-Übertragbarkeit sowie die Wiederverwendbarkeit unterstützt werden.
vollständiger Text unter: Qualitätssicherung im Rahmen der Transfomation von Lerninhalten aus der Präsenzlehre in Selbstlernobjekte
Fallstudie der Universität Innsbruck
Qualitätssicherung im eLearning an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Studienjahr 2006/2007
Autorin: Sonja Schärmer
Auszug: eLearning und Neue Medien haben an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck eine lange Tradition. Seit den 90er-Jahren wurden unterschiedliche Aktivitäten gesetzt, um eLearning und Neue Medien sowohl in der Lehre aber auch in der Forschung verstärkt zum Einsatz zu bringen. Vor allem durch die Implementierung der vom bm:bwk unterstützten E-Learning/E-Teaching-Strategie der LFU Innsbruck führte die systematische Auseinandersetzung mit Qualitätsanforderungen und Qualitätszielen zur Entwicklung eines neuen Strategiekonzepts für den Bereich eLearning und Neue Medien. Das Konzept zielt insbesondere auf die Sicherung der Qualität im Einsatz von eLearning und Neuer Medien durch die gleichwertige Berücksichtigung aller relevanten Umsetzungsebenen ab. Es sind dies die Entwicklung von Lehr-, Lern und Content-Standards, die Sicherung von Infrastruktur und Finanzierung und die Bereitstellung von Support, Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen.
Vollständiger Text unter: Qualitätssicherung in E-learning Studienjahr 2006/07
Fallstudie Fachhochschule Joanneum, Graz
Qualitätssicherung im e-Learning an der FH JOANNEUM
Autorinnen:Jutta Pauschenwein, Irmgard Schinnerl, Sonja Gögele
Auszug:Im Folgenden wird der generelle Ansatz im Qualitätsmanagement im eLearning an der FH JOANNEUM vorgestellt, wobei ein spezieller Fokus auf die Implementierung im berufsbegleitenden Studiengang Softwaredesign gelegt wird. In den ersten beiden Jahren wurden die technische Lernumgebung und die Lernerfolge der Studierenden genauer untersucht. Aspekte der BenutzerInnenfreundlichkeit waren sehr wichtig. [...] Die Ziele des Qualitätsmanagements im e-Learning an der FH JOANNEUM sind es, die im Einsatz von e-Learning an der FH JOANNEUM relevanten Handlungen zwischen Studierenden und Lehrenden als einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Sinne des kybernetischen Regelkreises [Ackoff 1994] [Gomez 1993] [Hohm 2000] zu optimieren und weiterzuentwickeln.
Vollständiger Text: Qualitätssicherung im e-Learning an der FH JOANNEUM
Universität Graz
Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementkonzept mediengestützter Lehre an der Karl-Franzens-Universität Graz
AutorInnen: Elfriede Ederer, Friedrich Sporis
Auszug:In einer Informations- und Wissensgesellschaft ist die Nutzung Neuer Medien für Information, Kommunikation und Kooperation unverzichtbar. Die Kernprozesse moderner netzwerkorientierter Arbeitsformen an Universitäten finden ihren Ursprung im Lehren und Lernen sowie in der Gestaltung und Nutzung von Neuen Medien mit differenziertem Einsatz von Informationstechnologien. Erst durch ihre Einbindung in Lern- und Lehrprozesse werden moderne, vernetzte Arbeitsformen auf der Grundlage technischer Innovationen etabliert. Der Einsatz von Neuen Medien muss deshalb gefördert und mit entsprechenden Anreizsystemen temporär unterstützt werden, da nur ein erheblicher individueller Mehreinsatz zur Etablierung von medial gestützten und interaktiven Lehr- und Lernformen führt. Der Einsatz Neuer Medien in der Lehre soll zu einer Bereicherung der Lernumgebungen führen und Vernetzung, Kooperation, Dialog und den flexiblen Informationszugang fördern. Dabei sollen Neue Medien durch die Entwicklung adäquater Lehr-, Lern- und Qualitätssicherungskonzepte unterstützt werden. Der Einsatz Neuer Medien soll eine Qualitätssteigerung der Lehre und Etablierung moderner und vernetzter Arbeitsformen bewirken. Die Universität sieht in der Förderung der Studierenden und Lehrenden in diesem Bereich eine wichtige Aufgabe. Im Entwicklungsplan der Universität Graz werden deshalb Neuen Medien als strategisches Leistungsziel angeführt, um die Lehre geeignet zu unterstützen und zu fördern. (vgl. Universität Graz, 2006, S. 60 ff.)
Vollständiger Text: Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementkonzept mediengestützter Lehre an der Karl-Franzens-Universität Graz
Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn
Qualitätssicherung im eLearning am Beispiel der FH Vorarlberg
AutorInnen: Horst O. Mayer, Frank Weber, Heidi Weber
Auszug: Der Fokus auf die Qualität der Lehre nimmt durch die Bologna Reform und die dadurch stärker werdende Konkurrenz im Bildungsbereich einen besonderen Stellenwert ein. Was eLearning anbelangt, so verstärkt sich hier dieser Prozess noch, da die Kosten für die Entwicklung von eLearning Produkten in der Regel deutlich über denen von konventioneller Lehre liegen. Die genannten Kosten variieren zwar abhängig vom Interaktionsniveau, den Animationen etc. sehr stark, liegen aber auch bei einer niedrigen Schätzung mit € 25.000 bis € 75.000 für eine einstündige Lehrveranstaltung deutlich über den Kosten für Präsenzseminare (vgl. z.B. Mayer, Weber u. Weber 2005, S. 191, Jäger 2002 sowie Abicht u. Dubiel 2002).
Die Qualität eines eLearning-Systems misst sich nicht nur an technischer Finesse, sondern (insbesondere) auch an der Integrationsstrategie (vlg. Kutscha 2003, S.7). Ein Learning Management System (LMS) beispielsweise kann nur erfolgreich sein, wenn es von Lehrenden und Lernern gleichermaßen akzeptiert und genutzt wird und wenn das inhaltliche und didaktische Niveau der eLearning-Inhalte sehr hoch ist bzw. den Anforderungen von Lehrenden und Lernenden entspricht. Solch ein System kann weiters nur Erfolg haben, wenn der Nutzen für die Beteiligten transparent und deutlich, sowie die Einstiegsschwelle niedrig ist.
Vollständiger Text: Qualitätssicherung im eLearning am Beispiel der FH Vorarlberg
Universität Salzburg
Qualitätsmanagement für und im eLearning an der Universität Salzburg
AutorInnen: Barbara Schober, Günther Wageneder
Auszug: An der Universität Salzburg ist eine zentrale Service- und Kompetenzstelle – die ZFL - für die Planung einer eLearning-Strategie inklusive der dafür notwendigen Maßnahmen zu deren Umsetzung und Weiterentwicklung verantwortlich. Qualitätsmanagement (QM) in Bezug auf eLearning liegt indes nur zum Teil im Aufgabenbereich der ZFL. Der Grund dafür wurzelt darin, dass die Universität Salzburg sich als Präsenzuniversität definiert. eLearning meint vorrangig begleitenden Einsatz einer Lernplattform. Insofern sind eLearning-Angebote meist bloß ein Teil der Elemente, die eine konkrete Lehrveranstaltung ausmachen. In Hinblick auf QM bedeutet das, eine Unterscheidung zu treffen zwischen einem QM, das sich auf Maßnahmen (Infrastruktur, Services, Fortbildungen,…) im Vor- bzw. Umfeld des tatsächlichen eLearning-Einsatzes in der Lehre bezieht, und einem QM, das den Lehr-/Lernprozess an sich, also das Arrangement mehrerer Elemente – inkl. eLearning-Elemente - in den Lehrveranstaltung fokussiert. Im ersten Fall sprechen wir von Qualitätsmanagement für eLearning. Dieses gehört zu den Aufgaben der ZFL. Im zweiten Fall geht es um Qualitätsmanagement im eLearning, das beschränkt und in Ansätzen von der ZFL getragen werden kann und dessen Aufbau – im Bestfall integriert in ein allgemeines QM der Lehre – noch ansteht. Der Artikel erläutert die Notwendigkeit dieser Unterscheidung an der Universität Salzburg, illustriert sie durch die Einbettung in die beiden Entwicklungsphasen der Initiative Flexibles Lernen und vorhandene universitäre Rahmenbedingungen und bringt Beispiele für die Umsetzung eines QM für eLearning und für Ansätze und Möglichkeiten eines QM im eLearning.
vollständiger Text: Qualitätsmanagement für und im eLearning an der Universität Salzburg