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Kennzahlen im E-Learning

Der folgende Abschnitt des Workshopprotokolls (2. & 3.Februar 2006, Kufstein) beschäftigt sich mit den Fragen nach Aussagekraft, Erhebbarkeit und Repräsentativität von Kennzahlen.

Man nehme Maß: Was man über Kennzahlen wissen sollte

Kennzahlen-Wiki (Beispiele)

          

 

Evaluierungsinstrumente und Qualitätstechniken
Im Rahmen eines zweiten Workshops (5. Juli 2006, Wien)  wurden Evaluierungsinstrumente und Qualitätstechniken präsentiert. Die Mehrzahl der Beiträge referenziert auf Praxisbeispiele aus österreichsichen Hochschulen.

DORIS CARSTENSEN

Qualitätsmanagement und -sicherung im E-Learning; Qualitätstechnik Service - Blueprint

 

B. MAIER, A. DORFER, M. PÄCHTER, G. SALMHOFER, A. SINDLER

GEKo, das Grazer Evaluationsmodell des Kompetenzerwerbs zur Erfassung der Qualität von Hochschullehre

 

BERND THALLER

Peer-Review zur Qualitätssicherung von RLOs (…am Beispiel von UCeL) 

 

TANJA JADIN

Qualitätssicherung am Beispiel Wiki

 

GÜNTER WAGENEDER, TANJA JADIN

Strategien der formativen und summativen Evaluation des Einsatzes von IKT in der Lehre Evaluation von Evaluationswerkzeugen

 

ALEXANDRA SINDLER 

Akademie für neue Medien und Wissenstransfer - Qualitätszirkel 

 

 

Stakeholderinterviews in Hochschulen, INTERVIEWLEITFADEN

Basierend auf einer österreichweiten qualitativen Erhebung (Juni-August 2006) wurden die Sichtweisen unterschiedlicher Stakeholder an den Hochschulen zum Themenbereich „Qualität im E-Learning“ erfasst, kategorisiert und miteinander verknüpft.Ziel dieser Erhebung war es zu überprüfen, in welchen Aspekten die Qualitätsvorstellungen, Anforderungen und Bedürfnisse der Gruppen übereinstimmen bzw. sich unterscheiden, und somit einerseits ein differenzierteres Problemverständnis zu entwickeln und andererseits Optionen zur Gestaltung eines entsprechenden Qualitätssicherungssystems im E-Learning zu skizzieren.

Die Erhebung der Qualitätserwartungen in den Hochschulen sowie die Rückfrage bei Betroffenen über deren Vorstellungen, bietet eine reichhaltige Quelle, um in den Prozessen und Ergebnissen die Qualität des E-Learnings zu steuern und zu managen. Aus diesem Grund wird der Leitfaden allen Q-Verantwortlichen in den Hochschulen empfohlen, nicht zuletzt, um eine Standortbestimmung des eigenen Wirkens innerhalb der Organisation vorzunehmen:

  • Wie lässt sich gutes E-Learning charakterisieren? Was macht Qualität im E-Learning aus (Erwartungshaltungen und subjektive Qualitätskriterien der einzelnen Stakeholder)?
  • Wie und durch wen kann diese Qualität sichergestellt werden (Zuständigkeiten, Verantwortung)?
  • Welche Strategien zur Qualitätsicherung im E-Learning lassen sich in der Hochschule identifizieren? Welche konkreten Maßnahmen werden gesetzt? (Bei dieser Frage geht es nicht zuletzt auch darum, herauszufinden, inwieweit entsprechende Strategien und Maßnahmen innerhalb der jeweiligen Hochschule überhaupt bekannt, dh. ausreichend kommuniziert sind).
  • Welcher zusätzliche Bedarf an Qualitätssicherungsmaßnahmen wird diagnostiziert? Welche Formen der Unterstützung wären hilfreich und sinnvoll?
  • Welche Rolle spielt die durch den/die Gesprächspartner/in vertretene Stakeholdergruppe? Wer ist generell in die Qualitätssicherung involviert? (Partizipationsmöglichkeiten)

Als hochschulinterne Stakeholder im Bereich E-Learning wurden vier Gruppen, bzw. VertreterInnen aus diesen Gruppen, identifiziert: (1) Hochschulmanagement, (2) Lehrende, (3) Studierende und (4) Supporteinrichtungen. 

Selbstverständlich kann der Leitfaden abgewandelt werden, doch sollten Kernaussagen und -kategorien zu den nachstehenden Bereichen grundsätzlich angestrebt werden:

  • Subjektive Erwartungen
  • Zuständigkeit und Verantwortung
  • Strategie und  Bekanntheit der Strategie
  • Support
  • Partizipation.

Ein qualitatives Interview dauert in etwa maximal 30 Minuten. Die Protokollierung der Interviews erfolgt so exakt wie möglich, wenn auch nicht wörtlich. Tonbandaufnahmen dienen als Gedächtnisstütze für die Anfertigung der Gesprächsprotokolle (Achtung Aufnahme nur mit Einverständnis der Interviewten!). In der Regel bietet man den GesprächspartnerInnen eine nachträgliche Validierung der eigenen Gesprächsprotokolle an.

Die Interpretation der Ergebnisse baut auf einer inhaltsanalytischen Kategorisierung der Gesprächsinhalte auf. Thematisch geben die Kernaussagen und -kategorien aus dem Interviewleitfaden bereits eine grobe Strukturierung vor.