Strategie

Vorwort

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Im Rahmen eines Auftrags des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst an das Forum Neue Medien in der Lehre wurde ich mit der Durchführung des Teilpakets „Entwicklung einer Strategie im tertiären Bildungssystem“ beauftragt.

Mit meiner jahrzehntelangen industriellen Erfahrung war es mir ein Anliegen die Erfahrungen aus der Wirtschaft im Bildungsbereich einzubringen.

Allerdings zeigte sich während der Arbeiten, dass Universitäten und Fachhochschulen, bedingt durch gesetzliche Änderungen, wie Wirtschaftsbetriebe geführt werden, ihre Aufgabe aber doch eine andere ist, als Waren zu produzieren und zu vermarkten.

Um Bildungseinrichtungen im E-Learningbereich strategische Ausrichtungen zu geben wurden Modelle aus der Wirtschaft übernommen. Diese sind zwar geringfügig adaptiert, müssen aber in den nächsten Jahren sicher adaptiert werden und den gesellschaftspolitischen Auftrag der Bildungseinrichtungen mit berücksichtigen.

 

Wie das internationale Feed Back zeigte sind wir mit der Spezifikation des Problems schon zu den Vorreitern zu zählen.

Auch ein internationaler Vergleich hat gezeigt, dass Universitäten bei ihrer Ausrichtung primär Anleihen in der Wirtschaft nehmen.

 

Die vorliegende Studie kann als „Anleitung“ für die Einführung einer Strategie verwendet werden und ist sicher ein hilfreicher Leitfaden.

Wie eine erste Recherche ergeben hat, ist die Spezifikation an Österreichs Universitäten und Fachhochschulen noch nicht sehr ausgeprägt.

 

Das Kick-Off und der Anstoß zu dieser Studie kam im Rahmen eines, an der Universität Wien vom Forum Neue Medien durchgeführten Seminars mit Prof. Helmut F. Karner. Auf ihn gehen auch die einzelnen Schritte und Prozesse zurück. Auch hat die Studie Anleihe bei seinen Grafiken genommen, wofür der Autor sich bedankt.

 

Neben aktiver Mitarbeit im nationalen Kontext, stammt der internationale Teil und der evaluierende Vergleich von Kollegen Savvas Katseikidis.

 

Mein Dank richtet sich auch an das BMBWK und die zuständigen Beamtinnen – Frau Mag. Andrea Ecker, Frau Dr. Felizitas Pflichter und Frau Mag. Angela Weilguny. Ich denke, neue Erkenntnisse können hier vorgelegt werden und setzten das österreichische Bildungsministerium in eine gute Position für weitere Maßnahmen.

 

 

 

Prof. Dr. Johann GÜNTHER

St.Pölten, im Oktober 2006

 

Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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