Open Educational Resources

In Hinblick auf die Erstellung und Verwendung von Lehr- und Lernmaterialien an Hochschulen spricht sich der Verein Forum neue Medien in der Lehre Austria für eine größtmögliche Verwendung bzw. Erstellung von „offenen Bildungsressourcen“ (abgeleitet vom englischen Begriff „Open Educational Resources – OER“) aus.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Vereinigung Österreichischer  Bibliothekarinnen und Bibliothekare, des OANA-Netzwerkes und des Wissenschaftsfonds FWF hat der Verein Empfehlungen für die Integration von Open Educational Resources an Hochschulen in Österreich ausgearbeitet. Diese Empfehlungen liegen nun als PDF-Dokument unter einer CC-BY Lizenz vor und stehen hier zum Download bereit.

Am 17. Mai 2016 wurden die Empfehlungen im Rahmen des Forum Lehre der Österreichischen Hochschulkonferenz präsentiert. Die Präsentation finden Sie hier.

Offene Bildungsressourcen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur kostenfrei im Web zur Verfügung stehen, sondern darüber hinaus auch frei verwendbar und im besten Falle auch modifizierbar sind. Da Urheberrechtsinhaberinnen und -inhaber (also in der Regel die Autorinnen und Autoren von Lehr- und Lernmaterialien) um Erlaubnis gefragt werden müssen, bevor Materialien im Unterricht eingesetzt bzw. modifiziert und wiederveröffentlicht werden können, wurde dazu eine Reihe von Lizenzmodellen eingeführt. Vertiefende Informationen zu OER finden sich hier.

Im deutschsprachigen Raum ist der Einsatz der Creative-Commons-Lizenzen weit verbreitet. Einige Sammlungen von offenen Bildungsressourcen oder Plattformen zur Verbreitung dieser werden durch entsprechende Lizenzierungsmodelle unterstützt, um die spätere Nutzung so einfach wie möglich zu machen.

Als vertiefende Lektüre empfehlen wir die „Ist-Analyse zu freien Bildungsmaterialien (OER)“ welche kostenlos heruntergeladen werden kann.